DJ René M Bieler                        mash.dance

 

Was bedeutet Mashdance{mash:mischen}..

In den meisten Diskotheken, Radiosendern und Veranstaltungen die man besucht oder daran teilnimmt wird meist nur die gleiche Musik gespielt. Betreiber folgen irgendwelchen Trends denen jeder folgt, spielen neueste Chartmusik die keiner mehr hören kann weil sie täglich zigfach wiederholt wird, oder hängen in alten Zeiten fest ohne neue Impulse. Besuchen sie eine Ü30 Versanstaltung und sie hören meist nur Titel, die in ihrer Kindheit und Jugend mal aktuell waren.. das ist zwar schön, aber haben sie nach dieser Zeit keine gute Musik mehr gehört, ihr Radio nie wieder eingeschaltet? Genau das eben nicht! In jeder Epoche und in jeder Zeit wurde und wird gute Musik produziert, jede Musikrichtung hat seine mal mehr und mal weniger guten Fassetten zu bieten. Die Jugend von heute hört auch nicht nur ausschließlich die neueste Musik, sondern hat auch gefallen an guten Klassikern.. Wer passt schon perfekt in eine Schublade und wer will überhaupt in Solche gesteckt werden?

 

Mashdance sind Musiksets in dem jeder musikalischer Leckerbissen der letzten Jahrzenhte in einem großen Mix vereint. Hier geben sich Mick Jagger & Tiao Cruz die Hand und rocken gemeinsam im Duett, hier battlen die Sugar Hill Gang zusammen mit Adele um die Gunst einer guten Party miteinander und Paul Kalkbrenner tanzt mit Barry White den Hustle.

..Ring Frei für MMA!! (Mixed Musik Artist). 

 

Wofür ist das alles gut..

Entgegen jeder Langeweile hat diese Flexibilität den großen Vorteil schnell und lange ein breites Puplikum anzusprechen und die allgemeine Grundstimmung stetig auf einem hohen Niveau zu halten. Durch schnellere Genrewechsel und die teilweise neuen Verstrickungen miteinander kann man in einer Veranstaltung gegen die schnell einkehrende Eintönigkeit einwirken und die Zuhörer in seinen Bann ziehen.

In dieser Art und Weise Aufzulegen auch seine Nachteile. Viele Musikstücke bauen ihre ganz eigene Dramatogie auf, die wenn man die Kollagen falsch aufbaut, schnell an Attraktivität verlieren, wenn diese zu weit zerschnitten werden. Gerade Schlüsselstellen in einem Stück müssen sich gut entfalten oder hervorgehoben werden. Hier muss man als DJ ein Feingefühl entwickeln um diese Stellen nicht zu verunstalten. Genauso wichtig ist die Länge und Dauer von den Impulsen die man setzt.

Genauso sollte das Genre immer nur solange bespielt werden, wie es die Stimmung auf der Tantfläche zulässt.. ist die Tanzfläche leer, waren es 3 Lieder zuviel des Guten ;-)

 

Wie sollte ein DJ die Übergänge und die Musik bei Mixed Genre und einem breiten Puplikum aufbauen?

Schnelle Übergänge und Wechsel sind sehr gut wenn die Tanzfläche recht gefüllt ist und die Party schon einen guten Drive hat (Primetime). Im Aufbau und in der Einheizzeit einer Versanstaltung hingegen wirkt diese Vorgehensweise eher als störend, denn Energie muss langsam und  kontinuierlich aufgebaut werden. Der Anfang ist auch gut für den DJ um zu sehen, wie die Allgemeinstimmung ist und in welche Richtung  der Abend gehen könnte. Hier sollte man eher auf legér leichte Kost bauen, die für jung und alt gleichermaßen in Frage kommen kann. Die langen Auspielzeiten der Musik lässt die Möglichkeit offen für Gäste auf die Tanzfläche zu kommen, denn meistens werden Lieblingslieder der Zuhöhrer als Grund dafür genutzt. Cuttet man die Tracks zu früh, wird dem Gast praktisch im Zulauf die Lust zum Tanzen genommen.

Ein ganz wichtiger Faktor ist auch zu wissen, wer möglicherweise als erstes die Tanzfläche betreten wird. So kann man in sehr vielen Fällen davon ausgehen, das Frauen die initiative ergreifen und für die anfängliche Stimmung sorgen. Männer werden meist von ihren Partnern anfänglich freiwillig gezwungen mitzumachen, oder benötigen eine gewisse Einheizzeit. Dem zufolge sollte die Musik angepasst gewählt werden. 

 

Grundvoraussetzung für einen guten Mash Up DJ:

Um diese Flexibilität überhaupt erst zu ermöglichen, muss man als DJ ein sehr breit ge-fächertes und tiefgreifendes Grundwissen über Musik besitzen, über ein gutes Gefühl für Har-monien verfügen und das Wichtigste: Das Puplikum und deren Stimmung lesen zu können!

Meist bereiten sich DJs lange vor einer Veranstaltung auf ihren Auftritt vor und üben die einzelnen Übergänge akribisch. Dies hilft zwar um ein Set sauber und effektvoll darzubieten, engt allerdings ungemein die kreativitäte Freiheit ein und lässt kaum Platz für Über-raschnungen. Ich persönliche setze mir meist zusammen mit dem Kunden oder Auftraggeber nur einen groben Leitfaden für einen Abend (Headline). Der Rest wird improvisiert und vom globalen Gefühl abhängig gemacht. Somit hat man die perfekte Simbiose aus Struktur und kreativer Kunst. Die Übergänge im Einzelnen werden zwar geübt, allerdings ohne bestimme Reihenfolge. Ein Mix aus allen Methoden (Hardcut, fließend, scratchen, looping, beatjuggling, etc. pp) sorgt dabei für ausreichend Abwechslung und Spannung.

 

 

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